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7 Fragen zu Kindergartenfrei

20. Februar 2019

Hallo. Vor ein paar Wochen schrieb ich den Beitrag Juhuu, wir haben einen Kindergartenplatz … Ihr könnt ihn euch ja nochmal durchlesen, damit ihr wisst, warum wir so handeln.

Heute beantworte ich 7 Fragen, die auch ich mir am Anfang gestellt habe.

  1. Was bedeutet Kindergartenfrei?
  2. Ist das in ganz Deutschland möglich?
  3. Gibt es Probleme Bei Schuleintritt?
  4. Warum Kindergartenfrei?
  5. Ist das nicht für Eltern anstrengend und für Kinder langweilig?
  6. Welche Nachteile gibt es?
  7. Wie kann so ein Tag aussehen?

 

Zu 1. Die Kinder werde bis zur Einschulung zu Hause betreut und erzogen. Wir geben sie weder in einen Kindergarten noch zu einer Tagesmutter.

Zu 2. Laut meinen Recherchen gibt es, in ganze Deutschland, weder eine Kindergarten noch eine Vorschulpflicht. Einige Bundesländer “ werben “ mit dem kostenlosen Vorschuljahr und daher entsteht da Verwirrung.

Zu 3. Ein klares nein. Wieso auch? Ich finde sie profitieren davon.Als Eltern kann man besser auf die Bedürfnisse, des Kindes, achten und den “ Lernpegel “ anpassen. Durch Spiel- und Turngruppen, Spielplätze und Freunde bekommt man auch genügend soziale Kontakte.

Zu 4. Das Warum muss jeder für sich entscheiden. Jeder kommt anders zu dem Thema. Bei dem Großen war es so, das er sich einfach nicht wohl fühlte. Egal in welchem Kindergarten er war. Er war einfach kein Kindergartenkind und geht trotzdem sehr gerne zur Schule. Jelena ist nicht im Kindergarten, weil es schlicht und ergreifend die falsche Einrichtung war, sie nicht mit der Erzieherin warm wurde und absolut noch nicht bereit war. Was noch kommt wissen wir nicht.

Zu 5. Es ist für Eltern nicht anstrengender als Morgens aus dem Haus zu hetzen, die Kinder abzuliefern, 9 Stunden zu schuften, die Kinder abholen, den Haushalt schmeißen, zu Terminen fahren und später tot ins Bett zu fallen. Ich finde es eher entspannter. Wir schlafen aus und beginnen in ruhe den Tag… doch das kommt später. Für Kinder ist es nicht langweilig, wenn man sie in alles einbezieht und genügend Spielraum zur freien Entfaltung gibt. Man muss nicht von Spielgruppe zur Turngruppe hechten. Sie freuen sich auch im Haushalt zu helfen, Alltagsaufgaben mit zu erledigen und vor allem viel zu spielen.

Zu 6. Nachteile? Ich hab noch Keine gefunden. Sagt mir bescheid, wenn ihr welche findet 😉 Achja, doch. Eins habe ich. Ich darf nicht alleine auf die Toilette 😉

Zu 7. Der Tagesablauf, von Jelena und mir, sieht momentan so aus:

Wir stehen gegen 8 Uhr auf, ziehen uns an, machen unsere Haare und  frühstücken. Danach waschen wir Wäsche, machen die Küche und spielen. Nebenbei wird etwas gearbeitet und gegen 11 Mittag gekocht. Danach essen wir und ich bringe sie ins Bett, da ist es gegen 12. Ich schaue dann etwas Fern, räume auf, arbeite, je nachdem worauf ich Lust habe. Irgendwann kommt auch Timo heim und Jelena ist dann auch wieder wach. Wir machen Hausaufgaben, dann geht Timo meist mit Freunden raus, wir fahren Einkaufen mit dem Papa, spielen, gehen raus,  naschen, erledigen Sachen und kümmern uns um unseren Garten. Jelena macht das worauf sie Lust hat. Wenn sie uns helfen möchte hilft sie uns und wenn sie lieber spielen will, dann spielt sie.bGegen 18 Uhr gibt  es Abendessen und ab da beginnt unsere Abendroutine.

Doch dazu kommt, in ein paar Tagen, ein eigener Post.

 

Mehr Informationen könnt ihr auch hier lesen

Ob Jelena bis zur Einschulung zu Hause bleibt, steht noch nicht fest, denn wir haben von einem naturnahen Kindergarten erfahren, den wir uns anschauen wollen. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

 

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